Weg frei für eine neue Kreispolitik der SPD

Veröffentlicht am 10.04.2014 in Kreisvorstand

Nach dem "Aus" der Bündnisgespräche mit der CSU auf Kreis-Ebene sieht die SPD den Weg frei für Neues und positioniert sich als Garant für dynamische Kreispolitik in den kommenden Jahren.

„Wir wollten mit Engagement den Stillstand aufbrechen und mehr Konzept in die Kreispolitik bringen“, erklärt Markus Käser. Unsere Forderungen, dass Projekte in Zukunft transparent und für alle Bürger schriftlich fixiert werden sollen, das Angebot zur gemeinsamen Ausarbeitung von Projekten und Lösungsansätzen, geregelte und transparente Abstimmungskultur untereinander, regelmäßige Arbeitstreffen usw. waren den Christsozialen offenbar aber doch zu "anstrengend“. Im Austausch der Gedanken ist jedenfalls deutlich geworden, dass es den Christsozialen nicht um eine solche neue aktive Kreispolitik, sondern um den Erhalt des "Status quo" geht. 

„Das macht den Weg frei für eine unabhängige und offene Kreispolitik. Unser Ziel ist es mehr Dynamik und Professionalität an den Tag zu legen und die Transparenz sowie die demokratische Kultur im Kreis nachhaltig zu verändern“, so Thomas Herker, der vom Kreisvorstand mit in die Verhandlungen entsendet wurde.

In drei Jahren stehen wieder Landratswahlen an. Bis dahin will die Kreis-SPD nun weiter richtig anpacken:  „Die SPD ist die Sauerstoff-Tablette der Kreispolitik. Wo wir anschieben passiert auch etwas!“, so Käser. Als Beispiele für die Wirksamkeit der SPD-Aktivitäten führte er die Außenstelle im Landkreis-Norden, das Bündnis für Familie, die Energieplanung und die Initiative zur gelben Tonne von Thomas Herker an.

Themenschwerpunkte für die kommenden Jahre im Kreistag, wie
4. Rettungswagen, AZUBI-Förderung, Ilmtal-Klinik in öffentlicher Hand, Verhindern des Schulsterbens, uvm., wurden ja bereits vor der Wahl verabschiedet und sollen nun aktiv angepackt werden. 

"Die vergangene Wahlperiode war eine gute und konstruktive gemeinsame Zeit. Wir werden weiterhin über alle Fraktionsgrenzen zum Wohle des Landkreises zusammenarbeiten", so der Vohburger Bürgermeister Martin Schmid.

Die Kreistagsfraktion und der Kreisvorstand werden in den kommenden Wochen vor der ersten Kreistagssitzung über weitere Personalfragen beraten.

 

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