18.02.2019 in Regionalpolitik von SPD Kreisverband Pfaffenhofen

Der Klimawandel kennt keine Gemeindegrenzen!

 

Klimaschutz geht nur gemeinsam!

Positionspapier der SPD-Kreistagsfraktion im Landkreis Pfaffenhofen zu Klimawandel, Mobilitäts- und Energiewende


Unserer Region bleibt von den unvermeidbaren Veränderungen des Klimawandels nicht verschont. Sie sind auch bei uns spür- und messbar. Wir erwarten künftig mehr Extremwetterereignisse, nassere Winter und trockenere Sommer. Das Pfingsthochwasser 2013, die Sturzflut von Simbach 2016, die extreme Trockenheit in Franken 2017, der Hitze- und Trockenheitssommer 2018, der alle bisherigen Rekorde übertroffen hat, waren nur Vorboten dessen was auf uns zukommt.

Die Temperaturen in den Städten steigen auf ein gesundheitsgefährdendes Maß, die Bedingungen für die Land- und Forstwirschaft verschlechtern sich zusehends.

Laut bayerischer Staatsregierung ist die Durchschnittstemperatur in Bayern ist zwischen 1931 und 2010 um rund 1,1°C gestiegen, im sensiblen Alpenraum sind die Temperaturen in den letzten 100 Jahren sogar doppelt so stark gestiegen wie im weltweiten Durchschnitt. 

Ohne mutige und rasche Schritte steuern wir auf eine Temperaturerhöhung von drei bis 4 Grad zu. Mit furchtbaren Folgen für Milliarden Menschen auf der ganzen Welt und auch für die Menschen in unserer Region. 

Barack Obama sagte 2015 in einer Fernsehansprache: "Wir sind nicht die letzte Generation, die den Klimawandel erleben wird, aber wir sind die letzte Generation, die etwas gegen den Klimawandel tun kann".

Klimaschutz geht nur gemeinsam!
Der Klimawandel kennt keine Gemeindegrenzen.
Klimaschutz ist der gemeinsame Kampf um unseren Planeten.
Klimaschutz ist die Zukunftsfrage der Menschheit.
Auch bei uns im Landkreis. 

02.02.2019 in Regionalpolitik von SPD Kreisverband Pfaffenhofen

Aus der Region, für die Region

 

SPD im Landkreis will regionale Vermarktungsgenossenschaft voranbringen

Produkte des täglichen Bedarfs - Käse, Fleisch, Obst und Gemüse direkt vom Erzeuger? Für die Sozialdemokraten steht fest: “Immer mehr Verbraucher suchen gezielt Lebensmittel aus regionaler Produktion und wollen wissen, wo und wie sie hergestellt werden.”

Die SPD im Landkreis Pfaffenhofen will deshalb regionale Verbraucher und Unternehmen aus Landwirtschaft, Gartenbau und Ernährungshandwerk mit einer regionalen Vermarktungsgenossenschaft zusammenbringen.

19.07.2018 in Regionalpolitik von SPD Kreisverband Pfaffenhofen

PFC Verseuchung Manching: Bürger wollen sich nicht mehr hinhalten lassen

 

Florian von Brunn (MdL) und Markus Käser (beide SPD) informieren sich vor Ort bei Landwirten und betroffenen Bewohnern.

Bekanntlich wurden am Militärflughafen Manching bis vor einigen Jahren giftige PFC-haltige Löschschäume verwendet. Über das Grundwasser hat sich das Gift in der Umgebung ausgebreitet - mit erheblichen Konsequenzen für die Anwohner, Kommune und die Landwirtschaft.

Vergangenen Dienstag haben nun der SPD-Landtagsabgeordnete und Umweltexperte Florian von Brunn gemeinsam mit Kreisrat und Landtagskandidat Markus Käser und der zweiten Bürgermeisterin Elke Drack, Bürger aus Manching, Lindach und Westenhausen eingeladen um sich bei einem Ortstermin über die Probleme der Betroffenen selbst einen Eindruck zu verschaffen. Auf einem Getreidefeld direkt am Flughafen und im Westenhausener Schützenheim, erläuterten unter anderem auch Verantwortliche der Bürgerinitiative “PFC Flugplatz Manching” und die Interessengemeinschaft der Landwirte ihre Forderungen und Sorgen.

15.06.2018 in Regionalpolitik von SPD Kreisverband Pfaffenhofen

PFC: Bürgerwohl vor Militärinteressen! Handeln statt beschwichtigen!

 

Vorfinanzierung unvermeidbarer Kosten der betroffenen Bürger und Landwirte. Weitere Verseuchung stoppen durch Sofortmaßnahmen auf dem Flughafengelände. Bürgerinitiativen vollumfänglich unterstützen!

Am Militärflughafen Manching wurden bis vor einigen Jahren giftige PFC-haltige Löschschäume verwendet. Über das Grundwasser hat sich das Gift in der Umgebung ausgebreitet - mit erheblichen Konsequenzen für die Anwohner, Kommune und die Landwirtschaft.

Das Landratsamt hat kürzlich per Erlass die Nutzung privater Brunnen in Bereichen rund um den Flugplatz bis zum Jahr 2032 verboten. Wer jetzt noch ein Haus im PFC-Gebiet bauen will, muss unter Umständen auf einen Keller verzichten, die Kommune ist bei Infrastrukturmaßnahmen betroffen und die Landwirte fürchten um ihre Ernte.

Ein Umweltskandal ist es zweifelsfrei heute schon. Inwieweit Gefahr für Leib und Leben besteht, werden die weiteren Untersuchungen zeigen. Das Thema PFC wird den Landkreis und vor allem die Betroffenen Bürger jedenfalls noch lange beschäftigen.

SPD Kreisvorsitzender Käser: “Alle hoffen, dass das Schlimmste nicht eintritt, jedoch bis zur Klärung aller Fakten dürfen nicht Bürger und Kommune die alleinigen Leidtragenden sein.”

16.06.2017 in Regionalpolitik von SPD Kreisverband Pfaffenhofen

Rettungswagen: So wie es ist kann es nicht bleiben! Unser südlicher Landkreis ist nach wie vor fahrlässig unterversorgt!

 

Bei dem im PK-Bericht vom 14.06.2017 geschilderten Notfall handelt es sich um keinen Einzelfall, fährt doch der Rettungswagen aus Allershausen täglich mindestens einmal in den Landkreis Pfaffenhofen und versucht die Hilfsfrist einzuhalten.

Bereits 2016 forderte die Kreis-SPD gemeinsam mit dem Pfaffenhofener Bürgermeister Herker (SPD) eindringlich, die Stationierung des vierten Rettungswagen in Rohrbach zu überdenken, da die Hilfsfristen für den südlichen Landkreis oft nicht einzuhalten sind.