Rothmeier gibt Startschuss für Car-Sharing-Initiative - Infoabend am 28. Juni um 19:30 im Bahnhofsgebäude Pfaffenhofen

Veröffentlicht am 17.06.2011 in Wahlen

Johann Englmüller (StadtTeilAuto Freising e.V.), Franz Rothmeier (SPD), Thomas Herker (SPD), Kerstin Schnapp (Grüne)

Interessierte Nutzer und Mitstreiter gesucht!

Zu einem Infoabend über ein Car-Sharing-Konzept im Landkreis mit anschließender Gründung einer Car-Sharing Initiative lädt SPD Landratskandidat Franz Rothmeier gemeinsam mit der Kreis-SPD, dem Grünen-Kreisverband und StadtTeilAuto Freising e.V. am 28. Juni ins Bahnhofsgebäude Pfaffenhofen ein.

Car-Sharing spart Geld, schont die Umwelt und kann ein sinnvoller ergänzender Baustein zum ÖPNV sein. Denn auch wenn unsere Region grundsätzlich nicht schlecht erschlossen ist, so ist es dennoch für viele ein Problem auch ohne Auto zur Arbeitsstelle zu kommen. Da könnte Car-Sharing in Kombination mit gezielten Zubringerlinien eine gute Alternative zum Zweitauto sein“.

Zum Startschuss und für die ersten Schritte in Richtung eines Car-Sharing-Angebotes im Landkreis haben sich die Initiatoren erfahrene Unterstützung durch den Verein StadtTeilAuto Freising e.V. gesucht.

Johann Englmüller, der 1. Vorsitzende des Car-Sharing-Vereines StadtTeilAuto Freising e. V. wird mit einem Vortrag über die Grundlagen zur Gründung einer Car-Sharing-Gruppe, sowie über die verschiedenen Buchungssysteme, die Rechtsform, Regeln zur Nutzung sowie Kosten und Preise aufklären. „Wir machen Car-Sharing in Freising seit 1992. Gerne gebe ich meine Erfahrungen zur Gründung neuer Initiativen weiter und helfe den Pfaffenhofener über die Anfangshürden“, so der Car-Sharing Pionier.

Im Anschluss an den Vortrag können interessierte und potentielle Nutzer Fragen stellen und sich auch gleich in eine Interessenten-Liste eintragen.

Ich wünsche mir, dass unsere die Bürgerinnen und Bürger bald flächendeckend auf dieses Angebot zurückgreifen können. Wir brauchen dazu allerdings möglichst viele Bedarfsanmeldungen. Unser Ziel sollte es sein, in den nächsten Jahren die Vorraussetzungen im Landkreis dafür zuschaffen, dass man sich als Familie mittelfristig das Zweitauto sparen kann und trotzdem voll mobil am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann“, hofft stv. Landrat Franz Rothmeier auf viele Mitstreiter.

Auch der Pfaffenhofener Bürgermeister Thomas Herker (SPD) kann sich vorstellen, das Konzept in der Kreisstadt zu etablieren: „Car-Sharing ist nachhaltige und umweltbewusste Mobilität. Ein Car-Sharing-Fahrzeug ersetzt in der Regel sieben bis neun private Autos und reduziert gleichzeitig die Anzahl an Stellplätzen. Eine tolle Initiative die auch zu Pfaffenhofen passt“.

Kerstin Schnapp, Kreisvorsitzende der Grünen dazu: "Je mehr Car-Sharing, desto weniger Kraftfahrzeuge müssen in den Städten Platz
finden. Car-Sharing kann so zur Entspannung der Park- und Verkehrsituation im öffentlichen Raum beitragen".

Johann Englmüller ergänzt: "Carsharing ist kostensparend und umweltschonend; es eignet sich für Privatpersonen, Vereine und Firmen. Carsharing eignet sich für alle Personen, die im Jahr weniger als 10.000 km fahren und das Auto nicht täglich benötigen. So spart ein Carsharer gegenüber einem eigenen Auto bei jährlich 5.000 km circa 2.000 Euro. Im Gegensatz zur Autovermietung kann ein Carsharingauto auch stundenweise genutzt werden und muss am Ende der Fahrt nicht voll getankt werden. Für die Nutzung muss man vor der Fahrt nicht in einem Büro erscheinen, da man mit der persönlichen Chipkarte das Auto öffnenen kann. Der Autoschlüssel ist im Auto hinterlegt. Carsharing entlastet die Umwelt, da ein Carsharer immer mehr auf besonders stark spritfressende Kurzstrecken verzichtet; 50% aller Fahrten in Deutschland sind Kurzstreckenfahrten unter 5 km. Als Carsharer ist es "lästig" für solche Kurzstrecken das Auto zu buchen und dann 200 - 500 m Weg zum Auto zurückzulegen. Da greift der Carsharer einfacher und schneller das Fahrrad oder nutzt den Bus. Der Privatautobesitzer hat das Auto direkt vor der Haustür und ist dadurch verleitet immer ins Auto zu steigen. Durch Carsharing werden also nicht Fahrradfahrten durch Carsharingfahrten ersetzt, sondern umgekehrt, mehr Fahrradfahrten wieder gemacht. Langjährige Studien zeigen, dass so der Carsharer im ersten Jahr noch mehr das Carsharingauto nutzt und im Laufe der Jahre immer weniger mit dem Carsharingauto fährt. Er lernt um und wählt immer mehr das für ihn günstigere Verkehrsmittel (Taxi, zu Fuss, Bus, Bahn). Viele Carsharingmitglieder sind Alleinerziehende, die sich kein eigenes Auto leisten können, oder es sind Familien, die gerade das Haus gebaut haben, dieses abzahlen und in dieser Zeit kein Geld haben für ein Zweitauto".

 

Homepage SPD Kreisverband Pfaffenhofen

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Autor: Suchada, Datum: 10.02.2012