Humor kann halt nicht jeder!

Veröffentlicht am 10.02.2014 in Lokalpolitik

Presseerklärung der SPD Wolnzach zum Artikel im PK/Wolnzacher Zeitung vom 04.02.2014, "Klare Spielregeln!" Es war eine bunt zusammen gewürfelte Truppe, die sich in der Nacht auf den 1. Februar rund um den Versorgungsstand der SPD gedrängt hat. Mit heißem Tee, Kinderpunsch, Glühwein light und Schokolade setze der SPD-Ortsverein einen Kontrapunkt zu den im Vorfeld diskutierten Plakatierungswettlauf, den – zumindest dem Hören-Sagen nach - die politischen Gruppierungen Freitag Nacht ab 22:00 beginnen wollten.

Die einen wollten schon um 21:00 und haben sich dann nicht mehr getraut, die anderen fanden die Stand-Idee so witzig, dass sie lieber vorbeigekommen sind, einen kleinen Ratsch gehalten haben, um dann am Ende gemeinsam kurz vor Mittenacht mit den Plakaten loszuziehen. "Ziel erreicht" hieß es im Anschluss für die Wolnzacher Genossen, die den Versorgungsstand absichtlich wahlwerbungsfrei gehalten haben: "Wir wollten ganz bewusst einen Versorgungs- und keinen Infostand machen!", so OV-Vorsitzender Werner Hammerschmid. Daher waren auch keine Flyer, Back'mas-Bücher oder sonstige Give-aways zu sehen: "Das war für mich Ehrensache", so Hammerschmid. Es waren letzendlich auch mehr "Fremdgänger" denn eigenen Genossen da, aber so war es auch geplant: "eine gute und witzige Aktion, um das Ganze aufzulockern!" Der Anruf aus dem Rathaus mit der Order "Standverbot auf dem Rathausplatz!" hat ihn nur kurz irritiert: "Es war klar keine Wahlwerbung, es gab auch in der nicht-öffentlichen Sitzung keinen Beschluss hierzu", kommentiert Hammerschmid die Aussagen des Wahlleiters. Auch eine entsprechende schrifltiche Erklärung, gar Presseerklärung zum Thema kenne er nicht – übrigens auch seine Kollegen aus den anderen Fraktionen nicht. Der Aktion hat das aber nicht geschadet: "Wir sind kurzerhand umgezogen ans Hopfenmuseum – war eh besser mit den Parkplätzen!" Werner Hammerschmid​ Vorsitzender SPD Wolnzach​