Fragenkatalog zum "Digitalen Gründerzentrum Ingolstadt"

Veröffentlicht am 18.04.2016 in Regionalpolitik

Das Dallwigk soll für das DGZ saniert werden

Die SPD-Fraktion im Landkreis hat am 11.04.2016 im Kreisausschuss dem angedachten "Digitalen Gründerzentrum Ingolstadt" im Kavalier Dallwigk nicht zugestimmt.

Stv. Fraktionssprecher Markus Käser: "Die aktuelle Vorlage und Information ist dem wichtigen Thema nicht angemessen! Das vorliegende Konzept beinhaltet noch keine überzeugenden Mehrwerte für die ganze Region und für unseren Landkreis."

Eine mögliche Zustimmung im Kreistag hängt von der positiven Klärung des folgenden Fragenkataloges an die Kreisverwaltung und den Wirtschaftsförderer ab:

1. Erläuterung konkreter Projektbeispiele und deren Auswirkungen und Mehrwerte für unsere Landkreisbewohner, unsere Gemeinden und Firmen im Landkreis.

2. Eine persönliche Einschätzung der Wirtschaftsförderung, inwieweit das Spektrum der Angebote und möglichen Projekte auch tatsächlich die Branchenviefalt in unserem Landkreis abdeckt (Landwirtschaft, Ernährung, Gesundheit, Freizeit, etc. - und eben nicht nur Automotive)

3. Erläuterung konkreter Beispiele für die im Konzept erwähnten Vernetzungsaktivitäten mit Darstellung des Mehrwerts für Firmengründer im Landkreis.

4. Die Einschätzung aller Bürgermeister, gerne in deren Vertretung durch den BGM-Sprecher Manfred Russer, inwieweit sichergestellt ist, dass dieses sprichwörtliche "Zentrum" nicht Firmen aus den Landkreis-Kommunen abzieht, sondern auch dort ansiedelt.

5. Statements mit der Einschätzung themenaffiner Firmen wie bspw. Software-Programmierer, Film- und Medien Produzenten, usw.

6. Ein positives Statement der Wirtschaftsvereinigungen im Landkreis (IHK Gruppe PAF, Pro Wirtschaft, etc.) und auch der Wirtschaftsförderung der Kreisstadt Pfaffenhofen.

7. Darstellung, welche Maßnahmen und Angebote von diesem DZ auch in der Region eingebracht werden, bzw. ob es beispielsweise möglich ist, Co-Working-Arbeitsplätze und Maker-Space (Hightech-Prototypen-Werkstatt für Tüftler und Forscher) auch in den Mittelzentren der Region zu etablieren.

8. Darüber hinaus bittet die SPD-Fraktion um die Darstellung der konkreten Maßnahmen der Wirtschaftsförderung des Landkreises (KUS) zur Etablierung und Förderung des Themas Digitalisierung im Landkreis.

 

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